Unsere moderne Ernährung und ihre Auswirkungen

>>Zunächst merken wir nichts

>>Was läuft falsch?

>>Von offensichtlichen und versteckten Eßfehlern

>>Des Pudels Kern: Gesundheit und Gutes Aussehen

>>Offenheit für Prävention - davon träumt der Hausarzt

>>Präventiv-medizinisches Konzept der MEDICAL WELL CLINIC DRESDEN

>>Allgemeine Tips für Gesundheit und Gutes Aussehen

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Zunächst merken wir nichts

Wir sind dabei, uns von der Ernährung, welche Grundlage der Entwicklung zum heutigen Menschen mit seiner genetischen Prägung ist, zu entfernen. Dabei passiert die Veränderung viel schneller, als genetische Anpassungen möglich sind und sie tut keineswegs weh. Als Folge leben wir beschwerlicher als nötig, ohne es zu realisieren. Erst wenn Symptome der Anpassungsprobleme (wir nennen sie "Zivilisations-Krankheiten") auftreten, wird uns vielleicht der Zusammenhang bewußt. Klar, fast jeder sagt, eine gesunde Ernährung sei wichtig. Es wird aber nur dahergeredet ohne Einblick in die fundamentale Bedeutung der Ernährung für alle Lebensvorgänge.

Zugegeben, es ist nicht einfach, kompetente und unabhängige Antworten auf Ernährungsfragen zu erhalten. Eine bestimmte Zeitungs- und Magazinlandschaft muß jede Woche ihre bunten Unterhaltungsseiten füllen. Dabei spielt der Faktor Sensation eine wichtige Rolle, sonst wird's nicht gelesen.

Nicht bekannt: Die sachlich richtige Beantwortung von Ernährungsfragen hat einen unvermutet hohen Informationswert (und ist damit wirklich sensationell). Wir müssen nur unsere existentiellen Voraussetzungen und zukünftigen gesundheitlichen Entwicklungsalternativen darin erkennen. Wenn Betroffene zu verstehen beginnen, daß ihre ernährungsbedingte Blutzuckerkrankheit mit den typischen abscheulichen Begleiterscheinungen wie nicht heilende Wunden, Gefühllosigkeit in den Füßen, Nierenversagen, beginnende Sehschwäche, viel früher schon Impotenz, geistige Leistungsschwäche, schließlich Amputationen und Blindheit, mit einer falschen Ernährung zusammenhängt, ist es oft zu spät. Kein menschlicher Organismus kann sich während unserer kurzen Lebensphase genetisch an die veränderten, falschen Eßgewohnheiten anpassen. Der Herzinfarkt oder Schlaganfall schlägt hier öfter und früher zu, als bei Nicht-Diabetikern. Je frühzeitiger verstanden wird, wie Ernährungsfehler körperliche Funktionsstörungen bedingen, desto länger läßt sich das eigene Leben auf höherem Qualitätsniveau gestalten. Das gilt unabhängig vom Einkommen, Bildungsniveau und Lebenszielen.

Die Funktion unseres Körpers als komplexer biologischer Organismus hängt ab von der Zufuhr von Nahrungsbestandteilen in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander.

Beide Dimensionen, Menge und Verhältnis, sind bekannt! Die Regeln der Vollwertkost sind jedem zugänglich. Das entsprechende Essen ist preiswert und auch für Sozialhilfeempfänger erschwinglich. Wo also liegt das Problem?

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Was läuft falsch?

Wie eingangs gesagt: die Meisten haben keinen ausgeprägten Sinn dafür, ab wann eine Abweichung von einer optimalen Ernährung für uns schädlich wird. Der im Verhältnis zu den Lebensumständen der vergangenen 5 Millionen Jahre (in der Zeit entwickelten wir uns zum Menschen) enorme Wohlstand mit überreichlicher Verfügbarkeit von eßbaren Kalorien aller Art für Jedermann (aber erst seit 3 Generationen und damit viel zu kurze Zeit für genetische Anpassungen) führt zur starken Vermehrung der Kalorienaufnahme und  zur Verschiebung des Verhältnisses der Nahrungsbestandteile unter einander. Diese Veränderungen sind fast immer gleich gerichtet:

1. zu viele Kalorien

2. zu viel (ungesundes) Fett

3. zu viele einfache Kohlehydrate (Zucker)

4. zu viel Salz

5. zu wenige (komplexe) Kohlehydrate

6. zu großer Eiweißanteil

Weil wir nicht mehr täglich 20-30 km laufen müssen, um unser Essen zusammenzutragen, können die Essfehler nicht durch Bewegung und energieverzehrende Arbeit kompensiert werden. Die Veränderung der Nahrungsgewohnheiten ist viel zu gravierend, um durch vermehrte Bewegung, wie sie einem heutigen Durchschnittsmenschen zeitlich möglich wäre, kompensiert zu werden. Manchmal kann das mit Sport erreichte Konditionsgefühl sogar über die schleichende Entwicklung der Arteriosklerose, des Bluthochdrucks, der Zuckerkrankheit, der Fettstoffwechselstörung hinwegtäuschen. Wir fühlen uns fit und nähern uns trotzdem einem Herzinfarkt. Fitness ist nicht das Gleiche wie Gesundheit!

Aber ohne Sport entwickeln sich diese Zivilisationskrankheiten frühzeitiger und zusätzlich wächst die Gefahr für Arthrose, Gallensteine, hormonelle Dysbalancen, Krebskrankheit. Plötzlich ist der Endpunkt als Herzinfarkt oder Herzversagen, Schlaganfall, Dickdarmkrebs oder Gichtanfall erreicht. Garantiert zum unpassendsten Zeitpunkt! Und zur Überraschung Aller!

Wir wollen damit nichts gegen den Wert moderaten Sports und strammer Spaziergänge sagen, im Gegenteil. Nur darf deren fehlerkompensierende Wirkung nicht überschätzt werden. Der wichtigste Einflußfaktor auf Gesundheit und normales Körpergewicht ist eine natürliche Ernährung.

Die lebenslange Korrektur des Eßverhaltens und zusätzlich ein vernünftiges Mehr an Bewegung ist der Königsweg.

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Von offensichtlichen und versteckten Eßfehlern

Wir unterscheiden in unserer Klinik zwischen den offensichtlichen Eßfehlern: erkennbares Übergewicht oder Wassereinlagerungen und den versteckten (latenten) Eßfehlern: scheinbares Normgewicht mit Vermehrung der Fettmasse und des extrazellulären Wassers auf Kosten der Zell (Muskel)masse. Das ist heute eine leider sehr häufige ungesunde Erscheinung, die von den Betroffenen nicht bemerkt wird und für die langfristige Gesundheit und für den nachhaltigen schönen Erfolg einer Fettabsaugung dauerhaft korrigiert werden muß. Bauchfreie Mode macht es an den Hüftrollen über den tiefen Jeans häufig sichtbar. Der Eingeweihte erkennt den sog. "Babyspeck" am ganzen Körper bei jungen Damen, die nun wirklich keine Babys mehr sind. Die Ursache ist eine Eßfehler-Kombination wie oben genannt, nur mit dem Unterschied, daß Punkt 1. mühsam normal gehalten wird (die Waage bremst) und daß Punkt 6. eher unterschritten wird.

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Des Pudels Kern: Gesundheit und Gutes Aussehen

Warum interessiert man sich in der MEDICAL WELL CLINIC DRESDEN, einer Fachklinik für ästhetische Chirurgie, so sehr für Ernährungsfragen und Gesundheit? Ganz einfach: Ästhetik und gutes Aussehen sind nur an und mit einem gesunden Körper eindrucksvoll. Krankmachenden Lebensgewohnheiten übergestülpt, wirken ästhetische Maßnahmen und Operationen im Ergebnis wie gefälscht und unnatürlich, manchmal lächerlich. Es macht keinen Sinn, eine Faltenbehandlung durchzuführen bei jemandem, der jeden Sonnenstrahl auf seine Haut zwingt, viel raucht, stressig lebt, zuwenig schläft und sich falsch ernährt. Nie wird dieser Patient mit der Behandlung zufrieden sein und alle weiterbestehenden Hautprobleme dem Behandler anlasten. Ich finde, das gilt auch, wenn ein sehr alter Mensch ewige Jugend vortäuschen will.

Oder stellen Sie sich einmal vor, wir führten eine Fettabsaugung bei einem Übergewichtigen durch, der nicht bereit ist, sein Eßverhalten zu regulieren ("... bitte Doc, mach Du mal, ich habs versucht, ich kann nicht..."). Glauben Sie, der mag uns nach 2 Jahren noch, wenn das schöne Ergebnis einer chirurgisch und handwerklich gekonnten Fettabsaugung im fortwährenden Fettgewebsanbau verschwindet? Er wird die Schuld nur beim Behandler suchen, der doch "so viel Geld dafür bekommen hat". Jeder Geldbetrag, den man ausgibt, ohne etwas davon zu haben, ist zu hoch! Darum: keine Fettabsaugung ohne spezifische ernährungsmedizinische Beratung und Betreuung!

Wenn aber die operative ästhetische Verbesserung mit nachhaltiger Gesundheitsprävention im Behandlungsangebot kombiniert wird, ist der Weg für eine langjährige Zufriedenheit auf beiden Seiten, dem Patienten und der Klinik, geebnet. Menschen, die von sich aus schon seit vielen Jahren gesundheitsbewußt leben, haben eben dieses intensive, kraftvolle Lebensgefühl, das so gar nicht zu ihrem Alter im Paß passen will. Sie fühlen sich biologisch oft 10 oder 20 Jahre jünger (wie will man das genau schätzen) und wollen auch entsprechend ihres jugendlichen Lebensgefühls in ihrer äußeren Erscheinung wahrgenommen werden. Interessant sind die Ergebnisse der Ernährungsanalysen solcher aktiven und attraktiven "Rentner": obwohl sich manche alles leisten können, haben sie sich lebenslang beim Essen zurückgehalten. Sie haben wenig und in der Zusammenstellung richtig gegessen. Sie wirken in ihrer gesellschaftlichen Umgebung als "Asketen", die aber bewundert werden.

Dieses erstrebenswerte Lebensgefühl kann sich auch noch spät im Leben einstellen, nach einer Korrektur bisher falscher Gewohnheiten. Unser Organismus ist zu Vielem fähig, wenn wir es ihm nur erlauben. Glücklicherweise werden Sünden wie Rauchen und Prassen nach erstaunlich kurzer Zeit vergessen. Die Risikolage eines Ex-Rauchers gleicht sich nach 10 Jahren der eines Nichtrauchers an. Aber schon nach einem Jahr hat sich sein Risiko meßbar vermindert. Noch schneller bessert sich die Stoffwechsellage nach Ernährungskorrekturen.

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Offenheit für Prävention - davon träumt der Hausarzt

Wir sehen täglich wie aufgeschlossen Menschen für verständlich formulierte gesundheitliche Ratschläge sind, wenn sie sich wegen einer ästhetischen Operation an uns wenden. Das gilt besonders wenn sie neben unserer Kompetenz auf ästhetischem Gebiet auch erstaunt unsere Erfahrung in gesundheitlicher Vorsorge entdecken. Sie freuen sich, in unserem präventiven Angebot Elemente zu erkennen, die sie wirklich lebenslang in ihren sozialen und beruflichen Alltag integrieren können.

Zum Hausarzt hingegen kommen Patienten mit Krankheitszeichen und fürchten oft den diagnostischen Weg und die Therapie. Sie sind in dieser Situation für langfristige Prävention nicht so leicht motivierbar.

Überraschend und doch logisch: nachhaltig gesundheitlich präventive Arbeit kann dort geleistet werden, wo sie am wenigsten vermutet wird: in einer Fachklinik für aesthetisch-plastische Chirurgie.

Wir empfehlen unsere gesundheitsvorsorgliche Behandlungsstrategie allen Kliniken für aesthetische Chirurgie zur Nachahmung, zum Wohle der Patienten ;-)

 

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Präventiv-medizinisches Konzept der MEDICAL WELL CLINIC DRESDEN

(integriert im >>MEDICAL WELL BODY&WEIGHT SYSTEM)

  1. Messung der Körperzusammensetzung (body composition) mit der Multifrequenz-BioImpedanzAnalyse (MF-BIA). Klingt kompliziert, fühlt sich an wie EKG-Schreiben und gibt wertvolle Hinweise über fünf Kompartimente (Gewebs- und stoffliche Anteile) des Körpers. Daraus lassen sich Maßzahlen und Indices berechnen zur Beurteilung der Vitalität, allgemeinen Gesundheit, Konstitution und Auswirkungen von Ernährungsfehlern sowie der sportlichen Aktivität. In Kenntnis dieser Maßzahlen kann gemeinsam entschieden werden, ob eine Fettabsaugung wirklich angeraten ist. Ergebnis dieser Untersuchung kann auch sein, daß eine ästhetische Operation zur Sicherheit des Patienten zum gewünschten Zeitpunkt abgelehnt wird. Die MF-BIA reagiert empfindlicher als Laborwerte. Nach Infektionen, wie grippalen Infekten, zeigt sie die Erholung (und damit Operationsfähigkeit) zuverlässig an. Oft dauert es 4 Wochen bis zur kompletten Wiederherstellung nach Erkältungskrankheiten!
  2. Ernährungsprotokolle mit Analyse und optimierter Nahrungsliste. Dabei werden die Vorlieben und Abneigungen des Patienten wie auch seine Krankheiten und besonderen Wünsche nach Kostformen, z.B. vegetarisch oder vegan u.s.w. berücksichtigt. Bis zu 120 Inhaltsstoffe (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, spezielle Fettsäuren u.s.w.) werden optimiert. Dazu wird auf 12.500 Lebensmittel zurückgegriffen, um den optimalen Plan zu erstellen. So wird jede Ernährungsberatung individuell und einzigartig. Für jeden Menschen gibt es unendlich viele Möglichkeiten, optimal nach seinem Geschmack zu essen!
  3. Für eine unmittelbare tägliche Rückkopplung zum eigenen Ernährungsverhalten eignet sich über eine Trainingsphase ein spezialisierter Taschen-Computer. Hier kann man jederzeit wichtige Auswertungen abrufen und sich täglich beim Essen leiten lassen mit der Sicherheit einer richtigen Nahrungszusammensetzung.
  4. Nach Ausfüllen des Ernährungsprotokolls können individuelle Nahrungspläne und Tages-Menues zusammengestellt werden, die genau die Wünsche und körperlichen Bedingungen des Einzelnen treffen.
  5. Im Falle von erheblichem Übergewicht kann der vorübergehende Einsatz eines therapeutischen MagenBallons zur massiven Fettreduktion erwogen werden. Dabei handelt es sich um eine nicht-medikamentöse und nicht-chirurgische Maßnahme zur beschleunigten Gewichtsabnahme. Der MagenBallon wird nur im Zusammenhang mit den Maßnahmen unter 1,2 und 6 angeboten. Übergewichtige sparen damit bis zu 1,5 Jahre bei der Normalisierung ihrer Körpermaße und -formen.
  6. Ausführlicher Labor-Check mit fortlaufender Führung eines Risiko-Scores für das Auftreten von Herzinfarkt und Schlaganfall in den nächsten 10 Jahren. Beratung und Einflußnahme auf die Verringerung des individuellen Risikos.
  7. Die Klinik sponsert ganzjährig einen Nordic Walking Kurs mit zertifiziertem Gesundheitstrainer. Stöcke und Polar-Uhren werden zur Verfügung gestellt.. Die Kurse finden in Dresden im Waldpark statt. Der Trainer steht auf Wunsch auch als personal trainer zur Verfügung.

Die Punkte 1. bis 6. sind auch über große räumliche Entfernungen organisierbar.

Aus dieser Liste suchen sich unsere Patienten die Teile aus, die ihnen interessant und machbar erscheinen.

Bei Fettabsaugungen wird so die Grundlage für nachhaltigen, lebenslangen Effekt gelegt.

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Allgemeine Tipps für Gesundheit und gutes Aussehen

  • Achten Sie auf leichte und vitaminreiche Ernährung. Menge und Zusammensetzung müssen zu Ihrem Körper passen. Wir können Sie beraten mit Ernährungsanalyse und individualisierter Ernährungsoptimierung auf der Basis vollwertiger Kost.
  • Trinken Sie viel Wasser (Tees, Fruchtschorlen, Mineralwasser), 2-3 l täglich.
  • Bewegen Sie sich aktiv. Täglich 1/2 Std. stramm spazieren ist soviel wert, wie 3x wöchentl. 45 min joggen oder Nordic Walking (forciert). Verbrennen Sie einfach wöchentlich 1.000 Cal zusätzlich durch sportliche Bewegung.
  • Versuchen Sie auf das Rauchen ganz zu verzichten.
  • Trinken Sie mäßig Alkohol, z.B. 1 Glas (Rot)Wein abends.
  • Vermeiden Sie intensive und häufige Sonnenbäder. Schützen Sie Ihre Haut vor UVA- und UVB-Strahlung. Verwenden Sie gute Feuchtigkeitscremes für Ihr Gesicht. Andere kosmetische Prinzipien halten wir für fragwürdig.
  • Versuchen Sie aktiv gegen unangenehmen Stress zu wirken. Achten Sie auf ausreichenden Schlaf. Die meisten Menschen brauchen 7,5 bis 8 Std.

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Copyright Dr.M.Meinking, Oktober 2008